In Ginderich (Sankt Ulrich/Alpen)

Unseren ersten Gottesdienst boten wir parallel zur Eucharistiefeier am 26. Mai 2019 draußen neben der Wallfahrtskirche Sankt Mariä Himmelfahrt Ginderich zu den Anliegen der Initiative Maria 2.0 an.

Wir waren überwältigt von der Anzahl der Teilnehmer*innen und dem anschließenden Zuspruch. Am Anfang wurde eine Erklärung zu den Anliegen vorgelesen, um deutlich zu machen, dass wir NICHT GEGEN Gott und die Kirche oder unsere Priester handeln, sondern vielmehr DAFÜR, weil uns unser Glaube so wichtig ist. Und da wir im Wallfahrtsort begonnen haben, der sehr von der Gottesmutter geprägt ist, haben wir auch deutlich gemacht, dass das Schlagwort „Holt Maria vom Sockel“ nicht bedeutet, sie in den Schmutz zu ziehen, sondern sie in unsere Mitte zu holen.

Die Gottesdienste in Sankt Nikolaus Veen und Sankt Vinzenz Bönninghardt haben wir aus Gründen der Wiedererkennung mit gleichem Inhalt und gleicher an die aktuellen Entwicklungen angepasster Begrüßung gefeiert. Es gab jedoch eine entscheidende Änderung. Der Gottesdienst wurde nun in der Kirche anstelle der heiligen Messe gefeiert.

Das Seelsorgeteam hat uns damit sehr unterstützt und der Gemeinde mit ihrer Teilnahme gezeigt, dass es umfassend hinter unseren Anliegen steht. Und dann bremste uns die Coronakrise aus.

Helga Brinkhoff

Die Autorin des Textes beim Gottesdienst. Foto: Reiner Pöll
Die Autorin des Textes beim Gottesdienst. Foto: Reiner Pöll